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Früh übt sich, wer was werden will - Berufspraxis zum Thema gemacht 


Neben einer fundierten Ausbildung erwerben die Schüler:innen an der MS Karl Morre auch Einblicke in den Berufsalltag: Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums hatten die Schüler:innen auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, einen Beruf ihrer Wahl genauer kennenzulernen. Sie arbeiteten in Betrieben wie beispielsweise dem Hotel Weitzer, der Stadtbibliothek Graz, der Tierarztpraxis Eggenberg und vielen weiteren.


Die Berichte der Schüler:innen über ihre Erfahrungen waren durchwegs positiv und viele erzählten vom einem anstrengenden, aber lehrreichen Arbeitsalltag. Auch aus den Betrieben gab es sehr positive Rückmeldungen, hervorgehoben wurden Interesse und Leistungsbereitschaft der Schüler:innen.   
Einige Schüler:innen wurden im Laufe ihres Praktikums in ihrem Berufswunsch bestätigt, andere fanden aber heraus, dass der vermeintliche Traumberuf doch nicht das Richtige für sie ist. Besonders interessant war es, zu beobachten, dass manche Schüler:innen über sich hinauswuchsen und im beruflichen Umfeld auf einmal so ganz anders, viel erwachsener und reifer wirkten als in der Schule. 

Wie es den Schüler:innen in dieser Woche ergangen ist, das erzählen sie am besten selbst: 


„Manchmal ist etwas, das einem nicht so schwer erscheint, schwieriger als man denkt. Ich weiß nun, wie vielseitig und anspruchsvoll der Job als Immobilienmakler sein kann.“ (Samuel, 4c) 

„Ich konnte während meines Praktikums tolle Einblicke in die Arbeit bekommen, hatte mein eigenes Büro, durfte mit auf die Baustelle fahren, Pläne erstellen und vieles lernen und an Erfahrungen, die ich bereits hatte, anknüpfen.” (Marko, 4c) 

„Bei meinem Praktikum in der Pflege habe ich erfahren, dass die Arbeit sehr anstrengend ist und wenig Personal für viele Menschen verantwortlich ist. Trotzdem ist der Job recht schlecht bezahlt, das finde ich schade.” (Anesa, 4b) 

„Ich konnte sehr viele Dinge über das Elektriker-Leben lernen. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich dabei helfen, Leitungen zu verlegen und Steckdosen zu installieren” (Aaron, 4a)  

„Ich konnte bei einer Operation zusehen und Tiere bei der Blutabnahme festhalten. Ich könnte mir schon vorstellen, das später auch beruflich zu machen.” (Isabella, 4c)