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Eine Woche voller Highlights – Ein Streifzug durch die erste Projektwoche

25. November 2025

Alljährlich führen wir an der MS Karl Morre themenbezogene Projektwochen durch, weil wir der Überzeugung sind, dass transdisziplinäres Lernen und die Integration außerschulischer Lernorte freudvolles Lernen fördern. Mit unterschiedlichem Fokus stürzten sich die Klasse in ihr (Lern-)Abenteuer und die besonderen Momente daraus wollen wir mit Ihnen teilen:

Es war einmal – Die ersten Klassen auf märchenhafter Reise 

In der Projektwoche drehte sich alles um das Thema Märchen. Die Kinder tauchten in verschiedene Geschichten ein, lernten bekannte Märchenfiguren kennen und gestalteten kreative Aufgaben dazu. Ein besonderes Highlight war der Besuch im TAO, wo die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Workshops „Einspielen“ ihre eigenen Stärken entdecken konnten und gemeinsam auf eine spannende „Reise“ gingen. Der Besuch der Grazer Märchenbahn sowie die Erkundung des Schlossbergs ergänzten den Schwerpunkt der Woche. Ein weiteres Highlight war die Vertonung und das Nachspielen des Märchens „Der Hexenmeister“, das von M. Traußnig mit viel Leidenschaft und Engagement durchgeführt wurde. Die Kinder hatten große Freude daran, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und das Märchen lebendig werden zu lassen.

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Gesund und fit durch den Herbst – Die zweiten Klassen in Aktion

Eine alles andere als langweilige Projektwoche voller Aktivitäten außerhalb des gewohnten Klassenzimmers erlebten die zweiten Klasse, die durch einen Besuch im Motorikpark (dieser ist übrigens mit 41 Stationen und fast 150 Trainingsvarianten für ein optimales Konditions-, Koordinations- und Motoriktraining ausgestattet) und eine Wanderung auf die Burgruine Gösting ein sehr sportliches Programm bestritten. Ein Besuch der Tierwelt Herberstein ermöglichte eine bunte Frischluftsafari quer durch alle Kontinente. Ein spannendes Erlebnis bildetet der Ausflug zu Ärzte ohne Grenzen, die auf dem Grazer Hauptplatz ihre Zelte aufgebaut hatten und Einblick in ihre Tätigkeit gaben. Begeisterung, Interesse und Aufmerksamkeit, die die Jugendlichen zeigten, freuten uns sehr. 

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Alt und Jung, Jung und Alt – (k)ein Problem? – Die dritten Klassen reflektieren 

Unter dem Thema versammelte sich eine Vielzahl von Unternehmungen, die es zum Ziel hatten, andere Blickwinkel kennenzulernen, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen und Verständnis für ein gelungenes Miteinander zu kreieren: Ob es der von M. Gösseringer gestaltete Workshop zum Thema Ableismus war, der uns in die österreichische Gebärdensprache, die Braille-Schrift und vieles mehr einführte, oder der Projekttag, an dem es uns möglich war, das Fahren mit Rollstühlen auszuprobieren oder gar die Teilnahme am Podcast-Projekt im Rahmen der Ausschreibung „Politik ist, wenn ihr was macht“: Kurzum, das Thema Beeinträchtigung und die Frage, wer, wodurch und woran behindert wird, sowie der Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt bescherten uns eine spannende Woche, aus der die Schüler:innen mit mehr Verständnis für ihre Umwelt zurückkamen.

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Darf’s ein bisschen Politik sein? – Die vierten Klassen und die politische Bildung

Unter dem Überblicksthema Politik besuchten die vierten Klassen den Grazer Migrant:innenbeirat, wo sie eine interessante Diskussion über die Herkunftsländer der Eltern hatten und sich über den Begriff „Migration“ austauschten konnten. Auch bei einer Ausstellung zu "Ärzte ohne Grenzen" durften wir kurz vorbeischauen. Dort erfuhren wir interessante Geschichten zu den Aufgaben der Hilfsorganisation und deren Zugang zur Politik. Die Schüler:innen durften dort auch unterschiedliche chirurgische Instrumente austesten. Damit neben der unbestritten politisch ausgerichteten Projektwoche die Physiogeografie nicht zu kurz kommt, machten wir eine Führung in der Lurgrotte, wo die Kinder verschiedenste Formen von Gesteinen kennenlernen durften.

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